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Netzbrief Demenz in Berlin vorgestellt

Foto v.l.n.r.: Dr. Christian Adam, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Hartmut Emme von der Ahe

Abschlussveranstaltung der Zukunftswerkstatt Demenz

Nach Berlin lud der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zur Abschlussveranstaltung der Zukunftswerkstatt Demenz des Bundesministeriums für Gesundheit ein. Hier ging es darum, wie die Netzwerke ihre Arbeit weiter fortführen und wie die Finanzierung aussehen kann. Dr. Christian Adam, der die  Koordination für die Anbieter von Unterstützungsleistungen beim Kreis Minden-Lübbecke betreut, betont: “Der Netzbrief Demenz ist ein schönes Beispiel für die gemeinschaftlich verantwortete und gestaltete Informationspolitik im DemenzNetz.“ Den Netzbrief stellten die Vertreter aus dem Kreisgebiet in Berlin vor. Am Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit und Finanzierung im Kreis-Minden Lübbecke haben Hartmut Emme von der Ahe und Bernhard Michalowsky vom DemenzNetz im Kreis Minden-Lübbecke in einem Fachvortrag über das Thema referiert.

Das DemenzNetz im Kreis Minden-Lübbecke ist eines von 13 DemenzNetzwerken in Deutschland, das vom Bundesministerium in den letzten Jahren gefördert wurde. Mit seinen aktuell über 150 Kooperationspartnerinnen und -partnern bietet das DemenzNetz den Versicherten mit einer Einschränkung der Alltagskompetenz aufgrund einer Demenzerkrankung einen frühzeitigen Eintritt in eine maximale Versorgungssicherheit und eine Erleichterung der Pflegesituation für die Bezugspersonen. Das Netz ist für die Versorgung der Menschen im Kreis Minden-Lübbecke wichtig, da im Kreisgebiet ca. 5.000 Bürgerinnen und Bürger an Demenz erkrankt sind und jährlich rund 1.200 Menschen neu in das Hilfesystem integriert werden müssen.

Einer der Erfolgsfaktoren, auf die das DemenzNetz im Kreis Minden-Lübbecke bauen kann, ist der Netzbrief Demenz. Der Netzbrief Demenz wurde gerade zum dritten Mal veröffentlicht. Nach den Schwerpunktthemen „Demenzfreundlichkeit“ aus dem ersten Netzbrief, „Dementia Care Mapping“ (zweiter Netzbrief) lautet das aktuelle Schwerpunktthema „Bewegung und Demenz“: Körperliche Fitness mehrt die Lebensfreude und steigert die Lebensqualität auch bei einer Demenzerkrankung. Zu diesem Thema kommen im Rahmen des aktuellen dritten Netzbriefes Demenz der Kreissportbund, Leben mit Demenz Alzheimergesellschaft Kreis Minden-Lübbecke e.V., der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC und die Ergotherapie zu Wort.

Fester Bestandteil des Redaktionskreises sind der Kreis Minden-Lübbecke, PariSozial Minden Lübbecke/Herford, Diakonie Stiftung Salem gGmbH, Paritätischer Betreuungsverein Minden-Lübbecke e.V, ein ehrenamtlich tätiger Journalist, die im Netz aktiven Pflegekassen und das Evangelische Fachseminar für Altenpflege in Minden mit wechselnden Schülergruppen, die die Inhalte aus ihrer Perspektive aufarbeiten. Darüber hinaus wird der Redaktionskreis für jede Ausgabe je nach thematischem Schwerpunkt durch weitere Mitglieder aufgestockt.

Es erscheinen zwei Ausgaben im Jahr, die an alle eingeschriebenen Demenzbetroffenen (im August 2015 bereits über 900) und an alle Kooperationspartnerinnen und -partner verschickt werden. Der Versand wird je von einer Pflegekasse übernommen, die sonstigen Kosten werden über die Netzpauschale der Versicherten abgedeckt. „Unschätzbar wichtig ist die Arbeit der Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Fachseminars, weil sie dadurch früh das Aktivsein im Netz erlernen und ihren spezifischen Blick auf die Inhalte einfließen lassen“, sagt Hartmut Emme von der Ahe vom Trägerverbund Demenz.

Im Netzbrief selbst können sich die Kooperationspartnerinnen und -partner des Netzes vorstellen und über ihre Arbeit im Zusammenhang mit der Erkrankung berichten. Der Netzbrief Demenz ist neben weiteren Informationen zum DemenzNetz über die Homepage des Netzes unter www.demenznetz.info einzusehen und herunterzuladen.

Foto: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

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