Programmablauf Online-Netzwerkkonferenz 04.2021

13:30 UhrEinführung in die Funktionalitäten von Zoom

Small Talk mit einwählenden Teilnehmer*innen Horst-Dieter Tiemann, Senior-Experte DemenzNetz im Kreis Minden-Lübbecke

14:00 UhrBegrüßung Landrätin Anna Katharina Bölling

14:20 UhrEröffnungsvortrag

Prävention von Demenz: Was können Menschen tun, um nicht dement zu werden?

Prof. Dr. Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie und Leiter des Demenzforschungszentrums am Alexianer-Krankenhaus Krefeld

15:05 UhrVorstellung der Informationskampagne SaniMemorix:

Ergebnisse und Wirkungen zur Prävention demenzieller Erkrankungen

"In den vergangenen Jahren sind wegweisende Studienergebnisse veröffentlicht worden, konkrete und evidenzbasierte Empfehlungen zur Prävention demenzieller Erkrankungen. In der Bevölkerung sind diese Ergebnisse und Möglichkeiten allerdings kaum bekannt. Welche Möglichkeiten es gibt, diese wissenschaftlich fundierten Ergebnisse in die Bevölkerung zu bringen und welche Wirkungen sich damit erzielen lassen, stellt der Vortrag am Beispiel der Informationskampagne SaniMemorix dar."

Film zur Demenzprävention des KDA

Christian Heerdt, Kuratorium Deutsche Altenhilfe Berlin.
Projektleitung der Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz.
Dr. Jan-Wilm Dunkel, Senior-Experte DemenzNetz im Kreis Minden-Lübbecke

15:50 UhrAuflockerungseinheit Kreissportbund und Pause

16:10 UhrAustausch mit Kleingruppen unter der Fragestellung:

Was können wir gemeinsam tun, um das Thema Prävention von Demenz in der Region umzusetzen?

16:35 UhrWas spricht dafür, was gegen einen Test auf ein erhöhtes Demenzrisiko?

Ethische Überlegungen
Vortrag mit anschließendem Austausch

"In meinem Vortrag gehe ich aus ethischer Sicht auf das Thema Demenzvorhersage ein. Unter Demenzvorhersage fasse ich Testverfahren zusammen, die eine Wahrscheinlichkeit angeben, dass eine Person mit keinen oder nur minimalen Anzeichen von Gedächtnisstörungen in den kommenden Jahren an einer Altersdemenz erkrankt. Derartige Testverfahren werden laut Einschätzung vieler bald auf den Markt kommen. In meinem Vortrag möchte ich zuerst Studien vorstellen, die Laien, Betroffene und Angehörige befragten, wie sie über derartige Vorhersagetests denken oder welche Erfahrungen sie bereits gesammelt haben. Anschließend möchte ich die gängigen ethischen Argumente, die für und gegen eine solche Vorhersage sprechen vorstellen und diskutieren. Abschließend plädiere ich für einen breiten, gesellschaftlicher Diskurs und mache einige ethische Vorschläge zu dessen Durchführung."

Prof. Dr. Silke Schicktanz, Leiterin der AG Kultur und Ethik der Biomedizin an der Universitätsmedizin Göttingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Universitätsmedizin Göttingen.

17:15 UhrAusblick und Ende der Veranstaltung

Moderation:
Reinhard Fukerider und Helga Reinisch,
Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz OWL